Cluster BIOKATALYSE2021
Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen
Neue Entwicklungen für die Industrielle Weiße Biotechnologie

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Förderprogramme rund um die Biotechnologie


Förderprogramme Mit der Förderdatenbank (www.foerderdatenbank.de) des Bundes gibt die Bundesregierung einen vollständigen und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Eine umfassende Übersicht über Fördermöglichkeiten im Bereich Biotechnologie erhält man auch auf der Internetplattform www.biotechnologie.de, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Nationale Fördermaßnahmen und Wettbewerbe
Das " BMBF Rahmenprogramm Biotechnologie - Chancen nutzen und gestalten" endet mit dem 31.12.2010.
Quellen:
Webseite des Projektträgers Jülich PTJ unter www.ptj.de/rahmenprogramm-biotechnologie sowie PDF zum Download unter www.ptj.de/

Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030
"Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie"
Als erste Fördermaßnahme der neuen "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" des BMBF startete Ende April 2011 die "Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie". Strategische Allianzen unter Führung der Wirtschaft sollen das Potenzial der industriellen Biotechnologie für den Klima- und Ressourcenschutz heben. Durch Substitution petrochemischer Produkte durch biotechnologische Verfahren kann der Energieeinsatz verringert werden und auf nachwachsende Rohstoffe umgestellt werden. Das BMBF beabsichtigt, für die "Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie" bis zu 100 Millionen Euro über fünf bis zehn Jahre bereitzustellen.
Die Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie ist über mehrere Jahre (2011-2015) für Bewerbungen von strategischen Allianzen offen. Entsprechende Interessenbekundungen sind jeweils bis zum 1. Juni eines Jahres abzugeben, darauf aufbauend können ausführliche Skizzen innerhalb der nächsten 12 Monate eingereicht werden.
Quellen:
PTJ-Webseite, Mitteilung BMBF vom 29.4.2011, BMBF-Förderrichtlinie sowie Hinweise für Interessenten

Strategieprozess "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+"
Der Strategieprozess Biotechnologie 2020+“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und den Hochschulen. Der Prozess ist langfristig angelegt. Die Forschungsorganisationen haben ihre Zusammenarbeit in einem Memorandum of Understanding festgehalten. (zum Dokument: PDF-DOWNLOAD) Zur Begleitung und Beratung im Strategieprozess wurde ein Koordinierungskreis gegründet, in dem alle Partner vertreten sind.
Aktuell: Knapp 200 Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Politik kamen am 7. Juli zum zweiten Jahreskongress "Biotechnologie 2020+" in Berlin zusammen, um eine erste Zwischenbilanz der Initiative zu ziehen und in Kreativ-Workshops darüber nachzudenken, wie neuartige Biotech-Produkte der Zukunft aussehen könnten. Gleichzeitig ist die erste Fördermaßnahme im Strategieprozess gestartet - Thema sind Basistechnologien, Bewerbungen bis zum 31. Oktober 2011 möglich.
Quelle:
Auszüge Mitteilung des BMBF vom 8.7.2011 unter www.biotechnologie2020plus.de sowie Bekanntmachung des BMBF von Richtlinien zur Förderung von Basistechnologien für eine nächste Generation biotechnologischer Verfahren vom 6.7.2011 unter www.bmbf.de/foerderungen.

EU-Förderprogramme & Services
Im 7. Forschungsrahmenprogramm (Laufzeit 2007 – 2013) wurden die insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel von rund 50 Mrd. Euro auf vier spezifische Programme verteilt. Dabei sind rund 32 Mrd. Euro für den Bereich „Zusammenarbeit“ reserviert, mit denen insbesondere Kooperationsprojekte zwischen Akademia und Wirtschaft gefördert werden sollen. Für Projekte aus dem Life Science – Bereich sind hierbei vor allem Ausschreibungen innerhalb des Themenfelds „Landwirtschaft, Lebensmittel und Biotechnologie“ und „Gesundheit“ interessant. Fördermöglichkeiten für Biotechnologie-Unternehmen ergeben sich aber auch in den drei weiteren Bereichen "Ideen", "Menschen" und "Kapazitäten".

Die Informationsplattform Cordis gibt einen detaillierten Einblick in die Forschungs- und Förderaktivitäten der Europäischen Union.
Für das 7. Rahmenprogramm gibt es eine eigene Webseite, auf der die Fördermöglichkeiten ausführlich erklärt und Hinweise zu Anträgen gegeben werden.

Die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L) ist eine im Auftrag des BMBF arbeitende Beratungseinrichtung, die die lebenswissenschaftlichen Themenbereiche des 7. Forschungsrahmenprogrammms betreut. Sie informiert Wissenschaftler/innen über die Beteiligungsmöglichkeiten im EU-Rahmenprogramm und berät sie bei der Antragstellung.

KoWi, die Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen, informiert und berät Wissenschaftler öffentlicher Forschungseinrichtungen zur Forschungsförderung der Europäischen Union.




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