Cluster BIOKATALYSE2021
Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen

Neue Entwicklungen für die Industrielle Weiße Biotechnologie

BMBF-Strategieprozess Biotechnologie 2020+ - visionäre Zukunftsideen gefragt

Forschungsministerium steckt 200 Mio. Euro in die Entwicklung der Biotechnologie

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren mit bis zu 200 Millionen Euro unterstützen. Das hat BMBF-Staatssekretär Helge Braun am 8. Juli beim Auftaktkongress zum Strategieprozess „Biotechnologie 2020+“ angekündigt.


BMBF Biotechnologie 2020+ Rund 200 Experten trafen sich zum Auftakt in Berlin, um mögliche Startpunkte für eine Roadmap zu entwickeln, die die wichtigsten Schritte hin zu einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren benennt. Alle vier großen deutschen Forschungsorganisationen und die Hochschulen unterstützen den Prozess und haben sich auf ein gemeinschaftliches Vorgehen verständigt. Bei den Diskussionen und Workshops wurde deutlich: Bedeutende Fortschritte werden dann gelingen, wenn Bio- und Ingenieurswissenschaften noch stärker zusammenwachsen. Viele Experten sehen dabei die synthetische Biologie sowie - noch einen Schritt weiter gedacht - zellfreie Systeme als wichtige Motoren für die Biotechnologie der Zukunft.

Schon heute trage Biotechnologie auf faszinierende Weise dazu bei, Produktionsverfahren ressourcenschonender und umweltfreundlicher zu gestalten, sagte BMBF-Staatssekretär Helge Braun bei seiner Eröffnungsrede zum Auftakt des Strategieprozesses in Berlin. „Doch das volle Potential der Biotechnologie wird noch nicht ausgeschöpft", so Braun. Gerade für Herausforderungen wie den Klimawandel, schwindende Rohstoffresourcen, die Gesundheit einer immer älter werdende Bevölkerung brauche es neue Durchbrüche. Mit dem Strategieprozess “Biotechnologie 2020+“ will das BMBF bei Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft einen gemeinsamen Diskussionsprozess anstoßen, der über die nächsten Jahre hinweg angelegt ist. Erstes Ziel ist die Entwicklung einer Forschungs- und Entwicklungsroadmap, die die wichtigsten Etappen auf dem Weg zu einer Biotechnologie der Zukunft identifziert. Auf dieser Basis sollen dann neue Förderinitiativen aufgelegt werden. „Wir werden den Strategieprozess mit 200 Millionen Euro in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren, also nachhaltig, fördern“, kündigte Braun an.

Quelle BMBF - mehr Infos unter www.biotechnologie2020plus.de.


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12.07.2010 10:00, tutech-tsn

BIORAFFINERIE2021 News

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Die 10te internationale Konferenz "on Polygeneration Strategies" legt ihren Fokus in diesem Jahr auf den Stand der Forschung bei der Entwicklung integrierter und nachhaltiger Bioraffineriekonzepte. BIORAFFINERIE2021-Akteur und Chairman der ICPS Prof. Dr. Martin Kaltschmitt eröffnet die dreitägige Veranstaltung am 7. September in Leipzig. Experten aus aller Welt stellen die unterschiedlichen Nutzungspfade und Konversionstechniken für eine effiziente Biomasseverwertung vor. Bioraffinerien auf Lignocellulose-Basis sind ein zentrales Thema der Vorträge und begleitenden Postersession.
8. Frankfurter Kinder-Uni - Artenvielfalt, Energie- und Wasserressourcen

Kinder erkunden die Wissenschaft: "Warum man mit Hefe nicht nur Kuchen backen kann"

Vom 13. bis 17. September ist das Audimax der Frankfurter Goethe-Universität wieder Schauplatz für Forschungs- und Entdeckungsreisen der kleinen Nachwuchswissenschaftler. Die Frankfurter Kinder-Uni bietet wieder eine Menge interessanter Einblicke in den Forschungsalltag der Wissenschaftler. Prof. Eckard Boles vom BIORAFFINERIE2021-Cluster zeigt den jungen Zuhörern, wie aus Pflanzenabfällen umweltfreundliche Biokraftstoffe entstehen können.
biocat 2010 International Congress on Biocatalysis, vom 29. August bis zum 2. September in Hamburg

Internationaler Kongress biocat 2010 an der TUHH - Session Bioraffinerie am 1.9.

Am 1. September, dem vierten Kongresstag, widmet sich die biocat den Schwerpunktthemen Bioraffinerie und Bioprocess Engineering. Congress Chairman Professor Garabed Antranikian hat Experten aus aller Welt zur Vorstellung ihrer Forschungsergebnisse zusammengebracht, darunter in dieser Session Dr. Martin Keller vom TUHH-Partnerinstitut Oak Ridge National Laboratory in den USA. Dr. Ulrich Kettling vom BIORAFFINERIE2021-Cluster referiert um 9:30 Uhr über integrierte Prozesse für die Herstellung von Biokraftstoffen und chemischen Produkten aus pflanzlichen Rohstoffen.

Bundesregierung über die Zukunft der stofflichen Nutzung von Biomasse in Bioraffinerien

Im Bundestag notiert: Markteinführung von Bioraffinerien

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"Biokraftstoffe – Vom Sündenbock zum Vorreiter bei der Setzung von Nachhaltigkeitskriterien"

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Mit der großangelegten PRE-POINT-Studie wollen Biomediziner untersuchen, ob sich Kinder gegen Diabetes-Typ1 impfen lassen, in dem sie vorbeugend Insulin einnehmen. Koordiniert wird die weltweite Studie in Dresden.

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Heinrich Leonhardt gehört in Deutschland zu den profiliertesten Experten im schnell wachsenden Zweig der Epigenetik. Seit 2002  erforscht er die chemische Modifikation des Erbguts an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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