Cluster BIOKATALYSE2021
Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen

Neue Entwicklungen für die Industrielle Weiße Biotechnologie

Unter dem Cluster-Dach von BIOKATALYSE2021

Brain AG erwirbt Minderheitsbeteiligung am Biotechnologie-Start-up-Unternehmen Enzymicals AG

„Schon seit vielen Jahren kooperieren wir auf dem Gebiet der Biokatalyse erfolgreich mit der Arbeitsgruppe von Professor Bornscheuer und haben hier unter anderem auf den Enzymklassen der Esterasen, der Laccasen und der Monooxygenasen bereits viele Produkt-Innovationen erreicht", sagte Brain-CTO Jürgen Eck. Diese Zusammenarbeit wolle man nun intensivieren.


Enzymicals AG
Bei der Vertragsunterzeichnung, von links: Professor Uwe Bornscheuer, chairman of the Enzymicals AG advisory board; Dr. Jürgen Eck, CTO BRAIN AG; Dr. Ulf Menyes, CEO Enzymicals AG

Mit der strategischen Beteiligung an dem Start-up, dass auf die biokatalytische Produktion von Fein- und Spezialchemikalien sowie die Herstellung von Enzymen spezialisiert ist, wollen sich die Zwingenberger im Bereich der Biokatalyse stärker positionieren und zugleich Erfahrungen in Produktion und Vertrieb von Produkten sammeln.

Die Enzymicals AG ging im August 2009 aus der Arbeitsgruppe von BIOKATALYSE2021-Partner und -Technologiekoordinator Uwe Bornscheuer an der Universität Greifswald hervor. Im Januar hatten sich die Wissenschaftler eine Exist-Gründerförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sichern können. CEO Ulf Meynes begrüßt den Einstieg der Enzymspezialisten der Brain AG. "Dies ist eine sinnvolle Ergänzung unseres Portfolios an Biokatalysatoren, das beispielsweise Baeyer-Villger-Monooxygenasen und rekombinante Isoenzyme der Schweineleberesterase umfasst.“ Derzeit hat das Unternehmen mit Sitz im Biotechnikum Greifswald sechs Mitarbeiter. "Wir sind gerade dabei einzustellen", sagte CSO Rainer Wardenga.

Quelle:
Auszug Pressemitteilung BRAIN AG & Enzymicals AG vom 12.7.2010 - hier gehts zur ganzen Meldung www.enzymicals.com
Bild: Copyright BRAIN AG & Enzymicals AG

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12.07.2010 17:06, tutech-tsn

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Die 10te internationale Konferenz "on Polygeneration Strategies" legt ihren Fokus in diesem Jahr auf den Stand der Forschung bei der Entwicklung integrierter und nachhaltiger Bioraffineriekonzepte. BIORAFFINERIE2021-Akteur und Chairman der ICPS Prof. Dr. Martin Kaltschmitt eröffnet die dreitägige Veranstaltung am 7. September in Leipzig. Experten aus aller Welt stellen die unterschiedlichen Nutzungspfade und Konversionstechniken für eine effiziente Biomasseverwertung vor. Bioraffinerien auf Lignocellulose-Basis sind ein zentrales Thema der Vorträge und begleitenden Postersession.
8. Frankfurter Kinder-Uni - Artenvielfalt, Energie- und Wasserressourcen

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Vom 13. bis 17. September ist das Audimax der Frankfurter Goethe-Universität wieder Schauplatz für Forschungs- und Entdeckungsreisen der kleinen Nachwuchswissenschaftler. Die Frankfurter Kinder-Uni bietet wieder eine Menge interessanter Einblicke in den Forschungsalltag der Wissenschaftler. Prof. Eckard Boles vom BIORAFFINERIE2021-Cluster zeigt den jungen Zuhörern, wie aus Pflanzenabfällen umweltfreundliche Biokraftstoffe entstehen können.
biocat 2010 International Congress on Biocatalysis, vom 29. August bis zum 2. September in Hamburg

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Am 1. September, dem vierten Kongresstag, widmet sich die biocat den Schwerpunktthemen Bioraffinerie und Bioprocess Engineering. Congress Chairman Professor Garabed Antranikian hat Experten aus aller Welt zur Vorstellung ihrer Forschungsergebnisse zusammengebracht, darunter in dieser Session Dr. Martin Keller vom TUHH-Partnerinstitut Oak Ridge National Laboratory in den USA. Dr. Ulrich Kettling vom BIORAFFINERIE2021-Cluster referiert um 9:30 Uhr über integrierte Prozesse für die Herstellung von Biokraftstoffen und chemischen Produkten aus pflanzlichen Rohstoffen.

Bundesregierung über die Zukunft der stofflichen Nutzung von Biomasse in Bioraffinerien

Im Bundestag notiert: Markteinführung von Bioraffinerien

Nach Ansicht der Bundesregierung ist derzeit noch kein konkreter Zeitpunkt für eine Markteinführung industrieller Bioraffinerien abzuschätzen, die eine stofflich-energetisch gekoppelte Verwertung anstreben. Der Fokus liege bisher auf verstärkter Forschungstätigkeit wie in den Pilotanlagen der BIORAFFINERIE2021-Akteure Süd-Chemie in Straubing (in Planung) und CropEnergies in Zeitz. Insbesondere das Potenzial der stofflichen Nutzung bei der Substitution von Erdgas und Kohle soll in diesem Zusammenhang zunehmend genutzt werden.

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"Biokraftstoffe – Vom Sündenbock zum Vorreiter bei der Setzung von Nachhaltigkeitskriterien"

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Mit der großangelegten PRE-POINT-Studie wollen Biomediziner untersuchen, ob sich Kinder gegen Diabetes-Typ1 impfen lassen, in dem sie vorbeugend Insulin einnehmen. Koordiniert wird die weltweite Studie in Dresden.

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Heinrich Leonhardt gehört in Deutschland zu den profiliertesten Experten im schnell wachsenden Zweig der Epigenetik. Seit 2002  erforscht er die chemische Modifikation des Erbguts an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Großhirn-Evolution: Gemeinsame Wurzeln bei Mensch und Wurm

Heidelberger Forscher haben einen genetischen Atlas von Hirnstrukturen des Meeresringelwurms angefertigt. Das verblüffende Ergebnis: Bestimmte Strukturen sind dem menschlichen Großhirn sehr viel ähnlicher als angenommen. Offenbar hatten Menschen und Würmer in der Evolution einen gemeinsamen Vorfahren.

Proteinfabriken im Energiesparmodus

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Berliner Forscher haben mit Kollegen aus Heidelberg und Jena die genaue Eiweiß-Zusammensetzung des Zentrosoms bei Fruchtfliegen aufgeklärt.


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