Cluster BIOKATALYSE2021
Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen
Neue Entwicklungen für die Industrielle Weiße Biotechnologie
Cluster BIOKATALYSE2021
Der Motor Weiße Biotechnologie läuft auf Hochtouren
Man nimmt sie häufig nicht wahr – aber Fakt ist: In jedem deutschen Haushalt finden sich biotechnologische Erzeugnisse, etwa moderne Waschmittel, die sauberere Wäsche bei niedrigen Temperaturen versprechen. Ihnen werden Fett, Eiweiß und Stärke spaltende Enzyme beigemischt, welche Flecken schon bei 40 Grad Celsius zersetzen – und nicht erst bei 90 Grad. Wasser und Energie können so eingespart werden. Auch beim Aufbacken von Brötchen spielen Enzyme eine Rolle – oder bei der Herstellung von Medikamenten. Kurz, die Biotechnologie umgibt uns alle – ohne sie geht es heutzutage einfach nicht mehr. Durch sie können Herstellungsprozesse umwelt- und ressourcenschonender ablaufen und giftige Abfallstoffe vermieden werden.
Das Schlüsselwort hierbei lautet immer wieder „Enzyme“. Als Biokatalysatoren eingesetzt werden sie in Zukunft eine noch größere Rolle in der chemischen Industrie spielen als bisher. Und da kommt der BIOKATALYSE2021-Cluster ins Spiel. Unser Leitbild „Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen“ unterstreicht unseren Willen, als interdisziplinäres Netzwerk die Zukunft zu gestalten und innovativ zum Wohl der Menschen tätig zu sein.
Allen Projektpartnern ist bewusst, dass wir uns am Erfolg, also konkreten Ergebnissen, werden messen lassen müssen. Ich bin aber sicher, dass wir mit unserem schlagkräftigen Konsortium zeigen können, welches Potenzial in der Weißen Biotechnologie steckt. KMU, Global Player und wissenschaftliche Expertise, Letztere übrigens vorwiegend aus dem norddeutschen Raum, treffen in BIOKATALYSE2021 auf einzigartige Weise zusammen – und bringen Kontakte in die führenden Zentren der Biokatalyse mit. Bis nach Japan laufen die Fäden, die auch über die fünfjährige Laufzeit unseres Clusters hinaus ein tragfähiges Netz bilden sollen.
Wir sind offen für weitere Partner und Projekte. Wenden Sie sich einfach an unser Cluster-Büro in Hamburg.
Wir wollen den biotechnologischen Acker nachhaltig bestellen und reiche Ernte einfahren. Die Weiße Biotechnologie braucht qualifizierten Nachwuchs. Daher wollen wir junge Leute für die spannenden Fragestellungen aus der Biotechnologie begeistern.
Und unser Ziel ist ganz klar: BIOKATALYSE2021 soll deutschlandweit Firmenneugründungen provozieren. Denn wir brauchen mehr Gründer mit Mut, Gründer, die sich trauen, sich in diesem anspruchsvollen Wissenschaftsgebiet mit ihren Ideen durchzusetzen.
BIOKATALYSE2021 soll lange wirken. „Verstetigung“ ist hier das Stichwort. Damit nach fünf Jahren Förderperiode nicht einfach alles vorbei ist, arbeiten wir an Konzepten, um die Ideen von BIOKATALYSE2021 auf eine dauerhafte Basis zu stellen. Hierzu haben wir mit dem Cluster-eigenen Gründerfonds und der Infrastruktur der TuTech Innovation GmbH die besten Voraussetzungen geschaffen.
Helmut Thamer & Garabed Antranikian, Clustermanagement BIOKATALYSE2021
BIORAFFINERIE2021 News
Internationale Konferenz ICPS in Leipzig: Status quo und Zukunftsperspektiven integrierter Bioraffinerien
Die 10te internationale Konferenz "on Polygeneration Strategies" legt ihren Fokus in diesem Jahr auf den Stand der Forschung bei der Entwicklung integrierter und nachhaltiger Bioraffineriekonzepte. BIORAFFINERIE2021-Akteur und Chairman der ICPS Prof. Dr. Martin Kaltschmitt eröffnet die dreitägige Veranstaltung am 7. September in Leipzig. Experten aus aller Welt stellen die unterschiedlichen Nutzungspfade und Konversionstechniken für eine effiziente Biomasseverwertung vor. Bioraffinerien auf Lignocellulose-Basis sind ein zentrales Thema der Vorträge und begleitenden Postersession.Kinder erkunden die Wissenschaft: "Warum man mit Hefe nicht nur Kuchen backen kann"
Vom 13. bis 17. September ist das Audimax der Frankfurter Goethe-Universität wieder Schauplatz für Forschungs- und Entdeckungsreisen der kleinen Nachwuchswissenschaftler. Die Frankfurter Kinder-Uni bietet wieder eine Menge interessanter Einblicke in den Forschungsalltag der Wissenschaftler. Prof. Eckard Boles vom BIORAFFINERIE2021-Cluster zeigt den jungen Zuhörern, wie aus Pflanzenabfällen umweltfreundliche Biokraftstoffe entstehen können.Internationaler Kongress biocat 2010 an der TUHH - Session Bioraffinerie am 1.9.
Am 1. September, dem vierten Kongresstag, widmet sich die biocat den Schwerpunktthemen Bioraffinerie und Bioprocess Engineering. Congress Chairman Professor Garabed Antranikian hat Experten aus aller Welt zur Vorstellung ihrer Forschungsergebnisse zusammengebracht, darunter in dieser Session Dr. Martin Keller vom TUHH-Partnerinstitut Oak Ridge National Laboratory in den USA. Dr. Ulrich Kettling vom BIORAFFINERIE2021-Cluster referiert um 9:30 Uhr über integrierte Prozesse für die Herstellung von Biokraftstoffen und chemischen Produkten aus pflanzlichen Rohstoffen.
Im Bundestag notiert: Markteinführung von Bioraffinerien
Nach Ansicht der Bundesregierung ist derzeit noch kein konkreter Zeitpunkt für eine Markteinführung industrieller Bioraffinerien abzuschätzen, die eine stofflich-energetisch gekoppelte Verwertung anstreben. Der Fokus liege bisher auf verstärkter Forschungstätigkeit wie in den Pilotanlagen der BIORAFFINERIE2021-Akteure Süd-Chemie in Straubing (in Planung) und CropEnergies in Zeitz. Insbesondere das Potenzial der stofflichen Nutzung bei der Substitution von Erdgas und Kohle soll in diesem Zusammenhang zunehmend genutzt werden.
"Biokraftstoffe – Vom Sündenbock zum Vorreiter bei der Setzung von Nachhaltigkeitskriterien"
Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) aus dem Cluster BIORAFFINERIE2021 ist einer der Organisatoren der vierten Biokraftstoff-Fachgespräche am 15. September 2010 in Leipzig. Diesmal werden die Aspekte "Tank versus Teller –Biokraftstoffe und Nahrungsmittel ist möglich", "Potenziale, Flächenverfügbarkeit, Möglichkeiten der Kaskadennutzung", "Bodenfruchtbarkeit und Biokraftstoffproduktion", "Nachhaltigkeit von Biokraftstoffoptionen" und "Zertifizierungssysteme - Stand und Perspektiven" thematisiert.
RSS-Feed Biotechnologie.de
Mit der großangelegten PRE-POINT-Studie wollen Biomediziner untersuchen, ob sich Kinder gegen Diabetes-Typ1 impfen lassen, in dem sie vorbeugend Insulin einnehmen. Koordiniert wird die weltweite Studie in Dresden.
Heinrich Leonhardt gehört in Deutschland zu den profiliertesten Experten im schnell wachsenden Zweig der Epigenetik. Seit 2002 erforscht er die chemische Modifikation des Erbguts an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Heidelberger Forscher haben einen genetischen Atlas von Hirnstrukturen des Meeresringelwurms angefertigt. Das verblüffende Ergebnis: Bestimmte Strukturen sind dem menschlichen Großhirn sehr viel ähnlicher als angenommen. Offenbar hatten Menschen und Würmer in der Evolution einen gemeinsamen Vorfahren.
Münchner Biochemiker haben erstmals beobachtet, wie Bakterien nährstoffarme Zeiten überdauern und dazu die Protein-Produktion zurückfahren.
Berliner Forscher haben mit Kollegen aus Heidelberg und Jena die genaue Eiweiß-Zusammensetzung des Zentrosoms bei Fruchtfliegen aufgeklärt.
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Fast im Gleichschritt finanzieren sich die deutsche Protagen AG und die Schweizer Pevion AG. Beide...
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Die Münchener MorphoSys AG und die britische Absynth Biologics AG arbeiten zusammen, um Therapien...
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Video: Mikroorganismen aus der Tiefsee
