Cluster BIOKATALYSE2021
Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen

Neue Entwicklungen für die Industrielle Weiße Biotechnologie

Cluster BIOKATALYSE2021 - Unsere Projekte

Unsere Forschungsprojekte fassen Ökonomie, Ökologie und soziale Aspekte zusammen – das macht sie meiner Meinung nach so attraktiv“, sagt Professor Gerhard Gottschalk, Leiter des Labors für Genomanalyse an der Georg-August-Universität in Göttingen.
Der renommierte Mikrobiologe, Vorsitzender des BIOKATALYSE2021-Lenkungsausschusses, soll dafür sorgen, dass jedes einzelne Projekt im Biokatalyse-Cluster ein Erfolg wird. Dazu bewertet Gottschalk mit seinen Kollegen neue Projektanträge, schaut anschließend, ob auch alles so läuft, wie es geplant wurde – und achtet akribisch darauf, dass Synergien zwischen den einzelnen Vorhaben auch genutzt werden.
„Wir wollen vor allem am Markt nachgefragte Produkte und Technologien entwickeln, da muss natürlich alles stimmen“, sagt der Experte. Zum einen sind das die Enzyme und neue Technologien zu deren Herstellung – zum anderen die daraus hergestellten Konsumentenprodukte, wie beispielsweise Waschmittel, Klebstoffe, Aromen, Kosmetika oder Lebensmittel. Für beide Produktkategorien sehen die beteiligten Wissenschaftler und die eng in die Projekte eingebundenen Firmenpartner ausgezeichnete Marktpotenziale.
Diese Einbindung sei überhaupt prägend für BIOKATALYSE2021, so Gottschalk. Die Projekte sind alle interdisziplinäre Kooperationen zwischen Partnern aus Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
„Bisher bin ich sehr zufrieden“, sagt Gottschalk. „Alles läuft gut an, ich hoffe natürlich, dass wir bald erste Ergebnisse erzielen können.“ Denn nicht nur für die Macher von BIOKATALYSE2021 sind Erfolge wichtig.
„Jeder Fortschritt, den man auf dem Gebiet der Biokatalyse machen kann, ist immer auch ein direkter Beitrag für die Umwelt“, sagt Gottschalk. Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffpreise und der Verknappung von Ressourcen werde die Biotechnologie zum Motor nachhaltiger und umweltverträglicher Wirtschaft.

Hier geht es zu:
BIOKATALYSE2021 Gremien
BIOKATALYSE2021 Projektkurzbeschreibungen

BIORAFFINERIE2021 News

International Conference on Polygeneration Strategies with special Focus on Integrated Biorefineries

Internationale Konferenz ICPS in Leipzig: Status quo und Zukunftsperspektiven integrierter Bioraffinerien

Die 10te internationale Konferenz "on Polygeneration Strategies" legt ihren Fokus in diesem Jahr auf den Stand der Forschung bei der Entwicklung integrierter und nachhaltiger Bioraffineriekonzepte. BIORAFFINERIE2021-Akteur und Chairman der ICPS Prof. Dr. Martin Kaltschmitt eröffnet die dreitägige Veranstaltung am 7. September in Leipzig. Experten aus aller Welt stellen die unterschiedlichen Nutzungspfade und Konversionstechniken für eine effiziente Biomasseverwertung vor. Bioraffinerien auf Lignocellulose-Basis sind ein zentrales Thema der Vorträge und begleitenden Postersession.
8. Frankfurter Kinder-Uni - Artenvielfalt, Energie- und Wasserressourcen

Kinder erkunden die Wissenschaft: "Warum man mit Hefe nicht nur Kuchen backen kann"

Vom 13. bis 17. September ist das Audimax der Frankfurter Goethe-Universität wieder Schauplatz für Forschungs- und Entdeckungsreisen der kleinen Nachwuchswissenschaftler. Die Frankfurter Kinder-Uni bietet wieder eine Menge interessanter Einblicke in den Forschungsalltag der Wissenschaftler. Prof. Eckard Boles vom BIORAFFINERIE2021-Cluster zeigt den jungen Zuhörern, wie aus Pflanzenabfällen umweltfreundliche Biokraftstoffe entstehen können.
biocat 2010 International Congress on Biocatalysis, vom 29. August bis zum 2. September in Hamburg

Internationaler Kongress biocat 2010 an der TUHH - Session Bioraffinerie am 1.9.

Am 1. September, dem vierten Kongresstag, widmet sich die biocat den Schwerpunktthemen Bioraffinerie und Bioprocess Engineering. Congress Chairman Professor Garabed Antranikian hat Experten aus aller Welt zur Vorstellung ihrer Forschungsergebnisse zusammengebracht, darunter in dieser Session Dr. Martin Keller vom TUHH-Partnerinstitut Oak Ridge National Laboratory in den USA. Dr. Ulrich Kettling vom BIORAFFINERIE2021-Cluster referiert um 9:30 Uhr über integrierte Prozesse für die Herstellung von Biokraftstoffen und chemischen Produkten aus pflanzlichen Rohstoffen.

Bundesregierung über die Zukunft der stofflichen Nutzung von Biomasse in Bioraffinerien

Im Bundestag notiert: Markteinführung von Bioraffinerien

Nach Ansicht der Bundesregierung ist derzeit noch kein konkreter Zeitpunkt für eine Markteinführung industrieller Bioraffinerien abzuschätzen, die eine stofflich-energetisch gekoppelte Verwertung anstreben. Der Fokus liege bisher auf verstärkter Forschungstätigkeit wie in den Pilotanlagen der BIORAFFINERIE2021-Akteure Süd-Chemie in Straubing (in Planung) und CropEnergies in Zeitz. Insbesondere das Potenzial der stofflichen Nutzung bei der Substitution von Erdgas und Kohle soll in diesem Zusammenhang zunehmend genutzt werden.

Biokraftstoff-Fachgespräch am 15.9.2010 in Leipzig

"Biokraftstoffe – Vom Sündenbock zum Vorreiter bei der Setzung von Nachhaltigkeitskriterien"

Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) aus dem Cluster BIORAFFINERIE2021 ist einer der Organisatoren der vierten Biokraftstoff-Fachgespräche am 15. September 2010 in Leipzig. Diesmal werden die Aspekte "Tank versus Teller –Biokraftstoffe und Nahrungsmittel ist möglich", "Potenziale, Flächenverfügbarkeit, Möglichkeiten der Kaskadennutzung", "Bodenfruchtbarkeit und Biokraftstoffproduktion", "Nachhaltigkeit von Biokraftstoffoptionen" und "Zertifizierungssysteme - Stand und Perspektiven" thematisiert.


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Mit Insulin gegen Diabetes impfen

Mit der großangelegten PRE-POINT-Studie wollen Biomediziner untersuchen, ob sich Kinder gegen Diabetes-Typ1 impfen lassen, in dem sie vorbeugend Insulin einnehmen. Koordiniert wird die weltweite Studie in Dresden.

Heinrich Leonhardt: Entschlüsselung des epigenetischen Codes

Heinrich Leonhardt gehört in Deutschland zu den profiliertesten Experten im schnell wachsenden Zweig der Epigenetik. Seit 2002  erforscht er die chemische Modifikation des Erbguts an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Großhirn-Evolution: Gemeinsame Wurzeln bei Mensch und Wurm

Heidelberger Forscher haben einen genetischen Atlas von Hirnstrukturen des Meeresringelwurms angefertigt. Das verblüffende Ergebnis: Bestimmte Strukturen sind dem menschlichen Großhirn sehr viel ähnlicher als angenommen. Offenbar hatten Menschen und Würmer in der Evolution einen gemeinsamen Vorfahren.

Proteinfabriken im Energiesparmodus

Münchner Biochemiker haben erstmals beobachtet, wie Bakterien nährstoffarme Zeiten überdauern und dazu die Protein-Produktion zurückfahren.

Zusammensetzung des Zentrosoms aufgeklärt

Berliner Forscher haben mit Kollegen aus Heidelberg und Jena die genaue Eiweiß-Zusammensetzung des Zentrosoms bei Fruchtfliegen aufgeklärt.


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Meldung des Tages: Protagen und Pevion erhalten jeweils 10 Mio. Euro

Fast im Gleichschritt finanzieren sich die deutsche Protagen AG und die Schweizer Pevion AG. Beide...

BioCat Award 2010 für Karl-Heinz Maurer

Karl-Heinz Maurer ist mit dem BioCat Award 2010 in der Kategorie „Industrielle Forschung“...

Santhera findet zweiten Entwicklungspartner für Fipamezole

Ipsen wird die Entwicklung und Vermarktung von Santheras Parkinson-Medikament außerhalb der USA,...

MorphoSys startet Antibiotika-Programm mit Absynth Biologics

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Roche weiht 136-Millionen-Neubau am Biologics-Standort Penzberg ein

Der Pharmakonzern Roche hat am Standort Penzberg ein 136 Millionen Euro teures Gebäude für die...


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